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120 Minuten

120 Minuten Armut

KRIEG UND LEICHEN…..DIE LETZTE HOFFNUNG DER REICHEN….


„120 MINUTEN ARMUT – Was ist Armut? Kein Dach über dem Kopf? Sich alles versagen müssen? Sich ergeben? Kein Geld? Keine Anerkennung? Keine Erlaubnis hier zu leben? Fehlender Sinn? Keine Rechte? Keine Würde? Ab ca. 900 Euro Euro netto sind wir arm…!?

Jede_r konnte mitmachen und mitgestalten, Ideen einbringen und dabei sein. Ein Musical zum Thema Armut. Das Ensemble: Refugees, Anwohner_innen, Laien. 15 Personen.

Eine Odyssee durch Ängste in der Armut und Kampf um die Würde. Ein durchaus komödiantischer Abend, entstanden in kollektiven Arbeitsprozessen innerhalb von 2 1/2 Monaten.“

In deutscher Sprache mit arabischer, englischer und französischer Übersetzungshilfe

http://www.rbb-online.de/himmelunderde/archiv/20150207_1800/fotograf.html

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„Das Volk soll sich nicht versammeln, es soll sich zerstreuen“ (Metternich)

Theorie

“Die kreative Potenz des subversiven Theaters im Kampf gegen die uniformierenden Kontroll- und Disziplinarmächte eröffnet die Konstruktion eines spielerisch-politischen Raums für performative Setzungsmöglichkeiten. (…) Die Frage nach einer performativen Handlungsmacht in der Gesellschaft des Spektakels ziehlt allerdings darauf, “die Welt zu verändern, ohne die Macht zu übernehmen” (John Holloway). Mit welchen Aktionen können performative Setzungen geschaffen werden, die in die bestehenden polizeilichen und gouvernementalen Ordnungen eingreifen? Die Theaterfunktion liegt hier in der Suche nach vielfältigen und kollektiven Ausdrucksformen, die sich Räume aneignen und damit den öffentlichen Raum politisieren können. Es braucht dazu die verstärkte Zusammenführung von theatralen, künstlerischen mit feministischen, antirassistischen und antikapitalistischen Diskursen, neue minoritäre, politische Bündnisse. (…) Die Formen von Widerstand sind vielfältig und lokal spezifisch, ihre Suche nach Organisationsformen höchst mühsam und schwierig. (…) “Reclaim the streets”. ” (Gini Müller: Possen des Performativen)

Praxis

Irgendwo zwischen Brecht und Schlingensief. Kunst zum Anfassen. Theater als Experimentierfeld. Kultur als Lebensraum!!! Von Oktober bis Dezember 2014 bevölkern wir diesen Lebensraum mitten in Berlin und entwickeln ein Musical, das wir dort und anderswo spielen werden. Ein Festspielhaus und Armenhaus. Unser Haus. Essen und Kultur täglich und kostenlos. Eintritt frei. Spenden willkommen. „Armut und Würde“ in allen seinen Facetten als Musical und in Form von wochenendlichen kleinen Festspielen mit Konzerten, Puppenspielen, Theater, Performance und Volksvorlesungen.

Regie: Anna C. Ortmann

Musik: Anna von Rohden

Bühne: Ruben Dauenhauer

Requisiten/ Masken / Kostüme / Ausstattung: Veronika Jüling, Natalie Bitutski, Orli Baruch, Ruben Dauenhauer

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